Am Samstag, 19. April 2026, traf sich eine bunte Schar von Freunden der Inter-Mission in Basel zum Freundestreffen. Jung und alt, Leute aus der Region und Weithergereiste, langjährige Freunde der Inter-Mission und Neugierige waren anwesend.
Das Programm war genauso bunt und verlangte immer wieder ein Eintauchen in ein neues Projekt, ein neues Thema, ein neues Land.

Sara und Williams aus Chennai berichteten über ihre Arbeit. Ihre Anwesenheit hätte meinen Glauben an Zufälle – hätte ich denn einen solchen gehabt – mehr als erschüttert. Im letzten Moment fügten sich die scheinbar unpassenden Puzzleteile zusammen: Innerhalb weniger Stunden erhielten Williams und Sara ihr Visum, ergatterten die letzten Plätze auf einem Flug über Dubai nach Zürich, reisten von der Botschaft wieder nach Hause, um die von ihrer Tochter eilig gepackten Koffer abzuholen, und gelangten schliesslich rechtzeitig zum Flughafen. Was die Nerven arg strapazierte, lädt im Nachhinein zum Schmunzeln und Staunen ein, und ich erkenne darin die Handschrift unseres allmächtigen Gottes.

Vier junge Frauen aus der Ukraine berichteten bewegend über ihren Alltag und die Nothilfe für viele Flüchtlinge innerhalb der Ukraine und in ihrer Stadt Odessa. Dabei wurde offensichtlich, wie sehr der Krieg in den letzten vier Jahren auch sie persönlich betrifft, herausfordert und verletzt.
Die mentale Reise zu unseren Partnern in Indien, der Ukraine, aber auch in Haiti und Uganda verlangte von den Besuchenden einige Flexibilität und war emotional herausfordernd. So konnte sich zum Schluss die Frage stellen, wie denn die vielen unterschiedlichen Projekte zusammenhängen und wo der «rote Faden» zu finden sei.

Ein Blick in die Reihen der Versammelten gab einen Hinweis auf eine mögliche Antwort. So bunt die versammelte Schar war, so bunt waren auch die vorgestellten Projekte. Die Besucherinnen und Besucher jeden Alters versammelten sich, weil sie Hände und Füsse einsetzen wollen, um die Not anderer zu lindern, und dabei nicht an Landesgrenzen haltmachen. Sie versammelten sich aber auch, weil sie eine Perspektive weitertragen, die nicht an den Grenzen des irdischen Lebens endet. So durften wir darüber staunen, wie durch tatkräftige Hilfe und durch die Botschaft der Bibel an unterschiedlichen Orten der Welt Menschenleben verändert werden. Den roten Faden in allen Berichten fand ich in Händen und Füssen, die sich unermüdlich für die Not anderer einsetzen, und in Herzen, die eine Ewigkeitsperspektive weitertragen – überall auf der Welt.








































































































































