18.02.2026
Humanitäre Hilfe für betroffene Familien
Im Februar wurde die Verteilung von Hilfsgütern an Familien wieder aufgenommen, die weiterhin unter den Folgen des Krieges und der anhaltenden Instabilität leiden. Für viele Menschen ist diese Unterstützung nach wie vor existenziell. Hinter jedem Paket steht nicht nur konkrete Hilfe im Alltag, sondern auch ein Zeichen der Solidarität: Ihr seid nicht allein.

Raum für Begegnung und persönliche Entwicklung
Ein fester Bestandteil der Arbeit bleibt der sogenannte «Art Room», der jeden Dienstag stattfindet. Er hat sich zu einem wichtigen Rückzugsort für Frauen entwickelt – ein Raum der Ruhe, der Kreativität und des Austauschs.
In diesem Jahr wurde das Angebot erweitert: So fand unter anderem ein Vortrag über zeitgenössische Kunst statt. Besonders eindrücklich war ein Workshop zur japanischen Kintsugi-Philosophie. Dabei setzten sich die Teilnehmerinnen mit der Kunst auseinander, zerbrochene Keramik mit Gold zu reparieren – ein starkes Sinnbild dafür, dass Brüche und Verletzungen Teil der eigenen Geschichte sind und in neuer Form Schönheit entfalten können. Solche Anlässe fördern tiefgehende Gespräche, stärken Beziehungen und vermitteln Wertschätzung sowie neue Inspiration.

Begleitung in Zeiten der Trauer
Auch unser Angebot «Overcoming Grief» («Trauer überwinden») wird weitergeführt. In einer Zeit, in der viele Menschen versteckten Schmerz und Verluste mit sich tragen, bietet dieses Kleingruppenangebot einen geschützten Rahmen für ehrlichen Austausch, gemeinsames Gebet und gegenseitige Ermutigung. Die Verantwortlichen berichten, dass sich Herzen öffnen – füreinander und im Glauben.
Engagement für Kinder in Rozdilna
Ein besonderer Meilenstein war in diesem Jahr der lang ersehnte Besuch in Rozdilna. Mehrfach musste die Reise verschoben werden, umso grösser war die Dankbarkeit, dass sie nun stattfinden konnte. Vor Ort wurde eine lokale Kirche besucht, die sich um Kinder aus einkommensschwachen Familien kümmert.
Inzwischen steht ein engagiertes Freiwilligenteam bereit, das regelmässig in dieser Arbeit mithilft. Bei jedem Besuch werden die Kinder in Altersgruppen eingeteilt, um gezielt auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Spiele, Workshops, interaktive Lektionen und persönliche Gespräche prägen die Treffen. Die Veranstaltungen sind nicht nur fröhliche Momente im oft belastenden Alltag, sondern auch eine nachhaltige Investition in die nächste Generation.

Mit Zuversicht ins neue Jahr
Wir blicken dankbar auf den Start in diesem Jahr zurück – und gleichzeitig hoffnungsvoll nach vorne. Jede Initiative, jede Begegnung und jedes Gespräch ist Teil einer grösseren Mission: auf Not mit Mitgefühl, Würde und Hoffnung zu antworten.







































































































































