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Waisen und Witwen

Seit kurzer Zeit arbeitet Inter-Mission mit dem Hilfswerk AMU in Ruanda zusammen, welches sich für Waisen und Witwen einsetzt. René Niederhauser hat das Land vor kurzem besucht und Daten über 25 Patenkinder und Unterlagen zum Bauprojekt Gikondo mitgenommen. Peruth Nzeymana mit ihrer Familie in Liestal wird die Patenschaftsverwalung übernehmen.

 

Wer dieses Projekt gerne unterstützen möchte, wende sich an:

René Niederhauser
Rebgasse 3
4410 Liestal

E-Mail: rene.niederhauser@bluewin.ch

 
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AMU

Das Hilfswerk AMU ist eine christliche Hilfsorganisation in Ruanda. Sie wurde am 19. März 1995 gegründet, um Waisen nach dem Genozid und Krieg von 1994 zu helfen. Heute hilft AMU auch zunehmend HIV/AIDS Opfern. Sie ist mit über 2000 Kinder und 200 Witwen in Kontakt und hat 19 vollzeitliche Mitarbeiter.

Der Grundsatz von AMU lautet: „Es ist besser die Leute fischen zu lehren, als ihnen Fische zu geben.“
Daher ist AMU bestrebt, die Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern und sie auszubilden, damit sie als Erwachsene ihren Lebensunterhalt selber verdienen und Verantwortung übernehmen können.

Ziele von AMU

- Hilfsbedürftige Kinder unterstützen, damit sie Schulen besuchen können.
- Für bedürftige Kinder Pflegfamilien in Ruanda suchen, sie schulen und ihnen helfen, den Lebensunterhalt zu verdienen.
- Schüler, Lehrer und Betreuer über HIV/AIDS aufklären.
- Familien helfen, eine existenzsichernde Lebensgrundlage aufzubauen.
- Kinder und Familien im christlichen Glauben schulen und betreuen.

    • Witwen und Waisenkinder werden zusammengebracht und als Pflegefamilie unterstützt.
    • AMU hat Schulräume gebaut oder renoviert und liefert Schulmaterial für verschiedene Ausbildungszentren.
    • Seminare und Treffen zur AIDS-Bekämpfung und Prävention werden in Schulen, in Kirchen und in Dörfern durchgeführt. Broschüren, Lieder, Theaterstücke zur AIDS Prävention wurden geschrieben und werden an die Kinder und Betreuer weiter gegeben.
    • Durch Landwirtschaftliche Projekte und Fischzucht werden nährreiche Nahrungsmittel produziert und an HIV/AIDS infizierte Kinder und Eltern abgegeben.
    • Kinderhaushalte und Kinder in Ausbildung werden unterstützt.
    • An Familien wurden Tiere (Hühner, Schweine und Ziegen) zum Aufbauen einer Lebensgrundlage abgegeben.
    • Über 200 Witwen werden in landwirtschaftlichen Projekten und Arbeitsgruppen zusammengebracht.
    • Familien werden beim Aufbau von Kleinbetrieben mit Kleinkrediten unterstützt.
    • Jugendliche, darunter viele Schulabbrecher, werden in verschiedenen Berufen geschult (Kleider nähen, Schmuck anfertigen, Brot backen, Hausreparaturen), damit sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können.
    • Für über 2000 Kinder, welche die Primar- und Sekundarschule besuchen, werden Schulgeld, Uniform und Schulmaterial bezahlt.
    • Durch evangelistische Seminare werden Kinder, Betreuer und Christen von umliegenden Kirchen im christlichen Glauben gefördert.
 
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